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Gemeinde Rekingen

Herzlich willkommen in Rekingen



Das Dorf erstreckt sich in Ost-West-Richtung in der schmalen Ebene entlang des Rheins, zwischen Bad Zurzach und Mellikon. Die Umgebung lockt mit wunderschönen Wander- oder Radtouren. Neben den Wanderwegen am Rhein, auf den Hügelketten und den Wäldern gibt es viele Naturschönheiten, unter anderem den Steinbruch Musital, zu entdecken.

Rekingen liegt an der Postautolinie 358 Bad Zurzach – Baldingen. Bahnfahrer erreichen Rekingen mit der S41 Winterthur–Bülach–Bad Zurzach–Waldshut.

Lohnenswert ist ein Besuch in der Trotte Rekingen. 1980 wurde die Trotte zu einem ökumenischen Zentrum umgebaut. So kann die Trotte nun für Gottesdienste, kirchliche und zivile Trauungen, Abdankungen und weitere Anlässe genutzt werden.

Sehr augenfällig ist in Rekingen die Industrie, welche das Dorf von drei Seiten umgibt und teilweise für die Verdrängung der Landwirtschaft verantwortlich ist. In Rekingen gibt es nur noch einen Haupterwerbs-Landwirtschaftsbetrieb.

Das älteste Industrieunternehmen war die Kalkfabrik. Sie nahm im Jahre 1864 ihren Betrieb auf und stand als Konkurrenz zu der aus der Mitte des 17. Jahrhunderts stammenden Gemeindeziegelhütte. 1989 wurde der letzte Kalk verkauft, seither steht die Fabrik still und wird umgenützt.

Am 4. Dezember 1914 wurde die Aktiengesellschaft „Schweizerische Sodafabrik“ gegründet. In Zurzach trieb man ein Bohrloch zum Salzlager vor, von dort wurde die Sole durch eine unterirdische Leitung bis zur Fabrik gefördert. Ausserdem stellte man feste und flüssige Natronlauge her. Anfang 1921 ging die Fabrik an die Firma Solvay in Brüssel über. Die neue Eigentümerin modernisierte die Fabrik. Nach über 70jährigem Betrieb – im Jahr 1987 - wurde die Fabrikation von Soda im Werk Zurzach eingestellt. Die Solvay stellt heute verschiedene Basisprodukte für die chemische Industrie her.

Mitte 1975 nahm die Cementfabrik Holderbank AG (HCB), heute Holcim, ihren Betrieb auf. In Rekingen wurde NORMO 4, ein für fast alle Betonanwendungen geeigneter Portlandzement produziert. 1995 stellte die HCB ihre Produktion in Rekingen ein.

Die Firma Logistik- und Gewerbezentrum Hochrhein AG (LGZ) ist die Jüngste der grossen Unternehmen, sie wurde erst im Jahr 2001 gegründet und hat per 1.1.2002 ihren Betrieb in Rekingen aufgenommen. Diese Firma übernahm die Liegenschaft mit den Gebäulichkeiten der im Jahre 1995 stillgelegten Cementfabrik Holderbank AG.

Der Kindergarten und die Primarschule in Rekingen werden gemeinsam mit den Gemeinden Baldingen, Böbikon, Mellikon, Rümikon und Wislikofen geführt. Die Oberstufe, Real-, Sekundar- und Bezirksschule, besuchen die Schüler im Bezirkshauptort Bad Zurzach.

Einkäufe können auch im Bezirkshauptort Bad Zurzach getätigt werden.

Inzwischen haben sich sieben Gemeinden, Baldingen, Böbikon, Kaiserstuhl, Mellikon, Rekingen, Rümikon und Wislikofen für die Verwaltungsarbeiten in der Verwaltung2000 zusammengeschlossen. Das Gemeindebüro und die Einwohnerkontrolle befindet sich in Rekingen und die Abteilungen Finanzen, Steuern und ASVA-Zweigstelle findet man in Böbikon.

Die Rekinger sind in der glücklichen Lage, ihre Meinung nach wie vor an der Gemeindeversammlung kundgeben zu können. Das Wohl der Gemeinde liegt in den Händen eines fünf Mitglieder zählenden Gemeinderates.

Text-Quellen: Chronik von Rekingen von Christoph Herzig 1995


Einige Höhepunkte, kurz notiert:
Jahreskonzert der Musikgesellschaft
Vollmondwanderungen der Kulturkommission
Trotte Rekingen (http://www.aargauerkapellen.ch/kapellen/OekumenischesZentrumTrotte_Rekingen/)
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